Welchen Lipo Stecker für 120 Ampere?

Chrisiman83

Erfahrener Benutzer
#1
Hallo.

Bin bald mit meinem Oktocopterprojekt fertig und habe alles auf XT60 Stecker. Was ich bis jetzt nicht bedacht habe ist dass die 8 Motoren max. 15 Ampere bei voller Leistung benötigen - Dementsprechend 120Ampere max. Mein Akku schafft sogar 200A.

Damit ich nicht alles ändern muss werde ich 2xt60 Paralell schalten aber auf was? XT90 gehen ja auch nicht und 4mm Goldies sollen auch bei 100A glühen...

Also auf was soll ich die 2xt60 löten und muss ich etwas am kabeldurchmesser bedenken?

Vielen Dank und lg
Christopher
 
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cappy

Erfahrener Benutzer
#3
4mm sollten reichen, habe die in meinem 600er Heli verbaut und ziehe problemlos Peaks bis 130A, beim TDR sind Plettenberg verbaut, da kannst Du locker Peaks von über 200A durchjagen :D
 

Drohne

Erfahrener Benutzer
#4
Mit den gezeigten Typen und mit XT Steckern hatte ich Probleme. Die Buchsen waren zu groß gebohrt (1/10 mm zu groß). Beim Einzelstecker merkt man das beim Einstecken. Beim XT Stecker, wo nur ein Pol zu groß ist, kam es zu Unterbrechungen, obwohl der Gesamtstecker rel. schwer zusammenging. Werde von diesen Steckern wieder abgehen, obwohl sie sehr praktisch sind.
Die Plettenberg sind sicher besser. Viele punktförmige Kontaktstellen mit Federkraft.
 
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Arakon

Erfahrener Benutzer
#5
Allerdings auch bedenken, die "Begrenzung" ist für Dauerstrom. D.h. XT60 schafft dauerhafte 60A und kurzzeitig (meine ich) 80A.
Mein Quad hat eine theoretische maximale Stromstärke von 4x21A, dennoch hab ich meine Xt60 nie auch nur ansatzweise warm erlebt. Ähnlich bei meinem RC Car, der Motor verbläst theoretische 120A, XT60 bleibt eiskalt.
Daher solltest du eigentlich mit allem, was 100A dauerhaft aushält locker klarkommen.

@Drohne: Evtl. XT Clone erwischt? Die originalen haben bei mir noch in keiner Situation je Probleme gemacht.
 

Drohne

Erfahrener Benutzer
#6
ungenaue Stecker: sicher sind das Clone. Allerdings vom deutschen Händler gekauft, um dem Clone- Problem aus dem Weg zu gehen. Die scheuen sich auch nicht davor, China Kram (nicht immer schlecht, aber mit mechanischen Teilen haben die manchmal Ihre Probleme) als geprüfte Qualität zu verkaufen..
 
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hornetwl

Erfahrener Benutzer
#7
Ganz klar LMT6. Die XT-Stecker sind überraschend schlecht beim Übergangswiderstand. Die 4mm-Goldstecker sind auch eher für den unter-100A-Bereich. Außerdem gibts bei denen gewaltige Qualitätsunterschiede, habe schon welche am Elektrostarter (für Glühzünder-Motoren) eingeschmolzen - hier fließt Strom nur für wenige Sekunden, dann aber auch im 100A-Bereich.

Den Widerstand kann man übrigens ganz einfach nachmessen: Steckverbindung am Labornetzteil mit definiertem Strom belasten (3A reicht) und mit einem guten Multimeter die Spannung zwischen Stecker und Buchse messen. Spannung durch Strom ergibt dann den Widerstand, (Einsatz-)Strom zum Quadrat mal Widerstand die Verlustleistung am Stecker. Sobald die Sache in Richtung 1W geht, würde ich skeptisch werden. Bei 10W lötet sich der Stecker dann mit Sicherheit selbst aus ;)

Zwischen LMT6 und XT60 liegt übrigens ein Faktor 10 im Übergangswiderstand!
 
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Drohne

Erfahrener Benutzer
#8
Bei den LMT6 hatte ich eben Probleme mit einer zu großen Bohrung (1/1 mm!) Stecker fällt von selbst heraus. Den Ü-Widerstand brauchte ich gar nicht erst messen. Aber das merkt man ja, wie der Stecker passt oder nicht. Qualitätsunterschiede gibt es bei LMT6 und XT Steckern. (u.v.a.m).
 
FPV1

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