Ich kann nun auch jedem empfehlen, bevor er viel am KK-Board verstellt, es mit größeren Props bei möglichst gleicher Steigung zu probieren, sofern es die Motoren mit machen. Alles wird viel präzieser und stabiler, ohne an Agilität zu verlieren. Und länger fliegen geht damit auch
Ok, das war von mir vllt. nicht ganz korrekt ausgedrückt. Pauschalieren kann man bei Coptern und deren unterschiedlicher Bauweise wirklich nichts.
Sicher kann man auf einen Mini-Copter keine 9" oder 10" Props montieren. Auch wenn sich die Verwirbelung der Propellerluft gegenseitig stört, kann es nur schlechter statt besser werden.
Mit meinen größeren Coptern habe ich mit dem Umstieg auf eine andere Propellergröße jedenfalls gute Erfahrung gemacht.
Besser wäre daher die Aussage gewesen, dass man nicht nur am Bord rumstellen sollte, sondern auch mal andere Propeller (kleiner oder größer) testen soll. Wichtig dabei ist, dass Motor und Regler in einen besseren Wirkunsbereich in Bezug auf den Copter kommen. Dies kann man daran erkennen, dass die Regelungen abnehmen und der Copter stabiler fliegt. Trotzdem lässt sich der Copter dabei noch kackig und präziese fliegen.
Ich fliege u.A. einen Hexa von Mikrokopter.de, der mit seinen 10"-Props fliegt, wie eine Eisenbahn auf Schienen. Mit meinem 500er Quadro mit 8" und dem 650er Tri bekam ich mit 8"-Props die Copter nicht ruhig. Und wenn ein Copter bei mir vorbei fliegt/schlingert, dessen Motoren dauernd hörbar und sichtbar am Regeln sind, bin ich nicht bereit, dies als i.O. zu akzeptieren.
Mein 100 mm LadyBird hat auch Mini-Props drauf und steht/fliegt in jeder Situation so ruhig, wie mein großer Hexa.
Ich hoffe, dass die obige, geänderte Aussage von mir nun akzeptiert werden kann und manchem hilft seinen Copter dahin zu bekommen, wo er ihn haben möchte.